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11 Fragen an ... Sven Hallmann

In dieser kleinen Interview-Serie stellen wir uns als Kollektiv, aber auch andere Street Fotografen vor. Im dritten Teil der Serie haben wir Sven Hallmann, einen der Gründer unseres Kollektivs zum Interview gebeten.

1. Wer bist du? Stell dich unseren Lesern doch bitte einmal kurz vor.

Ich bin Sven, geboren 1988 in Bremen, glücklich verheiratet und stolzer Papa von 2 großartigen Kindern. Ich liebe es einfach mit der Kamera rauszugehen und zu entspannen. Außerdem höre ich extrem gerne gute Musik.

2. Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Mein Schwiegervater hat mir irgendwann vor ein paar Jahren seine Nikon D7000 und 2 Objektive geliehen. Danach musste ich auch eine Kamera haben. 2017 habe ich mir dann eine Olympus OM-D EM 10 II mit dem Kit über Gutscheine finanziert. Seitdem habe ich eigentlich fast immer eine Kamera dabei.

3. Wie bist du zum Kollektiv gekommen?

Ende 2019 habe ich mich über die Street Fotografie in Deutschland informiert und mich einmal in der Soul Of Street Facebook Gruppe als auch in der Fotografenübersicht von nürnbergunposed angemeldet. Dort habe ich gesehen, dass dort unter den Bremern nur Dennis Gloth stand. Lustigerweise hat er mich dann ein paar Tage später über die Soul Of Street Gruppe angeschrieben. Nach einigen Hin- und Hergeschreibe und einem ersten Treffen Ende Oktober 2019 haben wir dann gemeinsam das Bremen Street Collective gegründet.

4. Wie bist du zur Street Photography gekommen?

Nach dem Kauf der Kamera habe ich mich erstmal in allen möglichen Genres versucht und bin dann  erstmal vorläufig bei Makros hängen geblieben (mache ich heute immer noch gerne ;-)). Als ich dann zum ersten mal Vater wurde, bin ich oft mit dem Kinderwagen durch die Überseestadt oder Bremer Innenstadt spaziert. Da habe ich irgendwann mal aus Neugier versucht heimlich Menschen und ihr urbanes Umfeld zu fotografieren und war auch sofort davon fasziniert. Seitdem bin ich von der Street Fotografie nicht mehr weg zu kriegen.

5. Hast du andere Street Fotografen oder Fotografen im allgemeinen als Vorbild?

Einige... Inspiriert wurde ich vor allem durch Dragan, Sandy Jendyrka und Alan Schaller. Auf meiner weiteren Reise durfte ich auch noch viel von Fotografen wie Christian Stops und Martin U Waltz lernen. Christian Stops bewundere ich sehr, da er trotz Handicap immer extrem gute Bilder abliefert und zur Zeit für mich zu den allergrößten Street Fotografen gehört.

6. Fotografierst du lieber Analog oder Digital?

Zur Zeit ausschließlich digital, werde mich aber mit der analogen Fotografie definitiv noch beschäftigen.

7. Welche Kameras und Objektive benutzt du für deine Street Photos?

Am liebsten mit meiner Fujifilm x-pro1 und den Minoltas 28mm 2.8 und 50mm 1.7, aber auch immer noch mit meiner Olympus und dem 17mm 1.8 oder 45mm 1.8. Manchmal missbrauche ich auch das 60er Makro dafür.

8.In deinem Portfolio befinden sich sowohl Schwarz/Weiß als auch Farbfotos. Bevorzugst du eher Schwarz/Weiß oder Farbe?

Barbara Klemm sagte: Schwarz-Weiß ist Farbe genug. Ich sehe das ähnlich. Ich liebe S/W Bilder. Ab und an lasse ich mich aber auch auf ein wenig Farbe ein.

9. Verfolgst du bestimmte Ziele mit deiner Fotografie?

Street Fotografie ist für mich Entspannung, das ist mein größtes Ziel. Aber natürlich möchte ich anderen Menschen die Street Fotografie näher bringen und sie dafür begeistern.

10. Gibt es einen bestimmten Photo Spot, eine Location oder eine Stadt, die dir besonders liegt?

Die Innenstadt und die Gegend um den Bremer Hauptbahnhof. Unglaublich gerne bin ich auch in der Hamburger U-Bahn unterwegs.

11. Hast du noch Städte oder Orte auf deiner Liste, die du aus fotografischer Sicht unbedingt noch besuchen möchtest?

Zur Zeit nicht, Berlin, Düsseldorf, München und Wien könnte ich mir vorstellen wenn es mal passt, aber bestimmte Ziele habe ich dafür nicht.

Vielen Dank für das Gespräch und das wir einen kleinen Einblick in dein Leben als Street Photograph bekommen haben. Wenn ihr mehr von Svens Arbeiten sehen möchtet, findet ihr seine Internet-Seite unter sven-hallmann.de.

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